Takenya - hilfsbereite Vertriebene

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Takenya

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Caesul || Meutenmitglied
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Takenya - hilfsbereite Vertriebene am 2011-06-08, 20:37

Takenya – hilfsbereite Vertriebene
Bild von Takenya

Allgemeine Daten – Persönliches auf einen Blick
Name

„Meine Mutter gab mir den Namen Takenya. Ich mag meinen Namen und finde, dass er ganz gut zu mir passt.“

Titel

Mein Titel lautet hilfsbereite Vertriebene. Man könnte meinen man hätte mich vertrieben, weil ich irgendetwas Schlimmes getan habe, aber dem ist nicht so. Ich wurde wegen meines Mitleid gegenüber eines Menschen verbannt. Seit her verfolgt mich dieser Titel.“

Bedeutung

„Mein Name bedeutet zustoßender Falke. Diese Bedeutung passt insofern, da ein Wolf einmal sagte, dass ich während der Jagd wie ein Falke wirke und auch genauso auf meine Beute stürze.“

Spitzname

„Von meiner Familie und meinen Freunden werde ich Taka genannt, und von Wölfen die meine Geschichte kennen, werde ich auch Hündchen genannt. Auf den zweiten bin ich nicht stolz, da er meistens als Beleidigung benutz wird.“

Alter

„Ich bin 3 ½ Jahre alt.“

Rasse

“Ich bin ein Mackenzie-Wolf. Auch wenn sich mein altes Rudel wünscht es wäre anders…“

Geschlecht

„Ich bin eine Fähe. Sieht man das nicht?“

Herkunft & Familie – Sie haben mich geprägt und geformt

Herkunft

Das ist schon so lange her, dass ich es nicht mehr genau weiß. Es war auf jeden Fall mein zu Hause… meine Heimat und ich erinnere mich gerne an die Berge und die Flüsse. Die breiten Täler und dichten Wälder. Vielleicht würde ich umkehren und dorthin zurück laufen, aber den Weg habe ich schon lange vergessen und ich würde dort auch nicht freundlich begrüßt werden.

Geburtsrudel

Moonshadows
Ein beeindruckendes Rudel und ich habe mich dort immer sicher und geborgen gefühlt… bis zu dem Tag, als sie ihr anderes Gesicht zeigten und mich wegen meines Mitleides verbannten. Die letzten Erinnerungen an meine Familie war leider negativ, aber ich werde versuchen, mit freundlichen Gedanken an sie zu denken.

Vater & Mutter

Packo & Jade

Geschwister

“ Ich habe zwei Geschwister. Zuerst einmal, meine jüngere Schwester Soul. Sie ist die Anständige von uns drei. Sie ist eine zierliche, kleine Fähe, die niemals auf den Gedanken kommen würde, über jemanden etwas Böses zu sagen oder gar etwas Böses zu tun. Ich weiß nicht wie es ihr geht, aber als ich fort gejagt wurde, ging es ihr gut und sie lebte noch…
Dann gibt es noch meinen großen Bruder Kiba. Ein großer, weißer Rüde. Unser Schutz war ihm immer wichtiger und hat uns vor allen beschützt, die uns etwas angetan hätten. Nach Amal´s Tod hatte er geschworen sich für sie zu rächen. Ob er es getan hat oder nicht, und ob er durch die Reißzähne des Rudels den Tod fand oder verbannt wurde, weiß ich leider nicht. Ich hoffe jedenfalls dass meine beiden Geschwister noch leben.“

Gefährte
Ich habe noch keinem Wolfsrüden mein Herz geschenkt. Das ist etwas in meinem Leben das ich noch nachholen muss."

Nachkommen
Ich habe leider keine Welpen. Ich wünsche mir aber nichts mehr, als eine kleine heile Familie...

Sonstige

Ich sollte hier wohl noch Luna, eine junge Wölfin im Rudel, erwähnen. Sie hat ihre Eltern, Familie und ihren Gefährten durch Menschen verloren. Sie ist wie eine kleine Schwester für mich geworden, und ich habe ihr versprochen sie von allem zu beschützen und ihr eine zweite Chance zu geben.

Außerdem gibt es noch Sakim, oder für mich Saki. Saki lehrte mich das Jagen, und auch ansonsten habe ich ihm sehr viel zu verdanken. Er hat sich mir angenommen, als mich sonst keiner haben wollte. Als ich verbannt wurde, hat er alles daran gesetz um mich zu finden und zu warnen. Da der Amarun meinen tot wollte. Ich weiß nicht ob er noch lebt, ich hoffe dies und ebenso dass er noch im Rudel lebt.

Aussehen – Mein Spiegelbild

Aussehen

Schwarz wie die Nacht ist Takenya´s Fell. Es sieht bei ihr immer besonders reinlich und gepflegt aus und darauf ist die schöne Fähe seit Beginn ihres Denkens stolz gewesen. Die schwarze Farbe ist bei ihr fast rein und nur wenige hellere Haare zeigen sich hier und dort in der Unterwolle. Es wird nur an einer Stelle, dem Hals, unterbrochen. Dort zieht sich ein brauner Streifen von dichtem Fell, der beinahe wie ein Kragen wirkt und ihre empfindlichste Stelle, die Kehle, schützt.
Ihr Deckhaar ist länger als bei den Meisten ihrer Rasse und wogt im Wind, wenn sie zu einem schnellen Lauf ansetzt. Und sie ist oft schnell unterwegs, denn ihre starken und langen Beine ermöglichen ihr das Überwinden von weiten Strecken, ohne auch nur die Spur von Ermüdung zu zeigen. Die Rute ist lang und buschig und oft spielt sie im Rennen mit ihr. Meistens ist sie stolz nach oben gerichtet oder schwingt in freudiger Erwartung hin und her.
Ihr Rumpf ist eher schmal und elegant, wie bei den meisten Fähen der Fall ist, aber er weckt nicht den falschen Eindruck von Schwäche. Nach ihrem Körperbau ist Takenya die geborene Jägerin und keine Kämpferin, aber besonders das Glimmen in ihren wachsamen Augen zeigt, dass sie auch von ihren Zähnen Gebrauch machen kann. Ihre Augen leuchten in einem hellen Bernstein, die wie Sterne am Abendhimmel funkeln und einen Kontrast zu ihrem schwarzen Haar bilden. ihr Kopf ist grazil und fein geschnitten und bildet einen passenden Abschluss zu ihrer übrigen Erscheinung.

Augenfarbe

“Meine Augen sind bernsteinbraun mit einem gelben Schimmer darin.“

Fellfarbe

Schwarz mit einem braunen Kragen um den Hals

Abmessungen

Körperlänge: 140 cm
Schulterhöhe: 75 cm
Gewicht: 50 kg

Charakter – Hinter dem Schleier

Charakterzitat
Jeder hat es verdient geliebt zu werden.

Charakter

Takenya ist eine freundliche und friedliche Wölfin, die anderen meist offen entgegen geht und keine böse Absichten hat. Sie ist genauso wie sie sich auch gibt und nie würde sie sich bei anderen einschmeicheln und es am Ende nicht so meinen. In ihrer bewegten Vergangenheit musste sie auch einige negative Erfahrungen mit Ihresgleichen machen und man könnte meinen, dass sie das eingehend geprägt hat, aber so ist es nicht. Sie ist vorsichtiger geworden und mitunter auch misstrauischer, aber ihnen vertrauten Wölfen schenkt sie schnell ihr Herz. Ihre Eigenschaft, dass sie jedem aus der Patsche helfen will, hat sie ihre Familie, ihre Heimat und ihr altes Leben gekostet, aber trotzdem hat sie nie ihre Entscheidungen bereut oder würde anders entscheiden.
Das tiefe Mitgefühl für andere und ihre Gabe, sich in andere hinein zu versetzen, dass hilft auch anderen sie schnell zu mögen und ihr mit dem gleichen Respekt entgegen zu gehen, wie sie auch selbst ihren Weg beschreitet.
Die Fähe hat auch noch eine andere Seite, die sie besonders in der Zeit der Einsamkeit entwickelt hat und man könnte manchmal meinen, dass zwei Seelen in der Wölfin leben. Takenya kann zu einem stillen Jäger werden und in diesen Zeiten, besonders während der Jagd, ist so wild, dass man ihre ruhige Art nur für eine Fassade halten könnte. Sie musste lernen, für sich selbst zu sorgen und die Monate als Einzelgänger zu überstehen, aber ihre Fähigkeiten als begabte Jägerin haben sie gerettet. Die schwarze Wölfin ist niemand, der gerne alleine ist und niemanden um sich hat, aber sie braucht bestimmt kein Gegenüber, der auf sie aufpasst und sie beschützt. Das bekommt sie sehr gut selbst hin und wenn sie wirklich von anderen gereizt wird, dann kann sie auch aggressiv werden.
Im Grunde aber ist Takenya eine Wölfin, die vieles mit Spaß und Spiel verbindet, für andere stets ein offenes Ohr hat und jedem hilft, seine Probleme zu lösen.

Stärken
  • begabte Jägerin
  • Hilfsbereitschaft
  • Aufgeschlossenheit
  • Hat für jeden ein offenes Ohr

Schwächen
  • manchmal Misstrauisch
  • Vorsicht in unbekannten Situationen
  • •entscheidet oft mit dem Herz und nicht mit dem Kopf
  • •kann nicht zu gut mit Abweisungen umgehen

Vorlieben
  • Mit anderen zusammen sein
  • Jagen
  • In der Sonne dösen
  • Spiel und Spaß

Abneigungen
  • Kampf und Streit
  • Angeberische Wölfe
  • Falsche Freunde
  • Lügen & Vorurteile

Vergangenheit – Durchlebte Zeiten

Vergangenheit
The Beginn of my Life.
Ich wurde gemeinsam mit meinen Geschwistern an einem stürmischen Frühlingsmorgen geboren. Dieser Tag, glich mehr einem Tag im Herbst als einem… schönen Frühlingstag. Ich erinnere mich noch genau daran, wie wir uns gemeinsam an den Bauch unserer Mutter kuschelten und von ihr gesäugt wurden. Es war so ziemlich die schönste Zeit und ich erinnere mich gerne daran zurück. Wenn immer Mutter nicht da war, uns unbeaufsichtigt ließ, nutzen wir die Gelegenheit und kletterten den Bau hinauf, schauten uns die Umgebung an und wollten die Gerüche kennenlernen nach denen die Umgebung und unsere Mutter rochen. Wir entfernten uns nie weiter, als Sichtweite, von der Höhle um uns schnell wieder dorthin zu begeben, bevor unsere Mutter kam. Doch immer wenn sie uns außerhalb der schützenden Höhle sah, jagte sie uns zurück, als würde sie nicht wollen dass wir die Umgebung kennen lernten oder gar den Gerüchen begegneten. Nach einiger Zeit erkannte sie aber dass sie uns nicht ewig wegsperren konnte, und stellte uns dem Rudel vor. Auch den Alphas stellte sie uns vor. Ihre Angst, was der Amarun mit uns machen würde, konnten wir spüren, doch warum sie Angst hatte wussten wir Anfangs nie. Sie sagte es uns auch nie wenn wir danach fragten. Als sie uns dem Amarun vorstellte, weichte sie nie von unserer Seite. Zu Mutter´s Verwunderung akzeptierte er uns im Rudel. Was nicht hieß, dass er und die anderen uns auch respektierten. Die kalten Blicke, die sie uns zuwarfen, nahmen wir für selbstverständlich hin, doch als wir erkannten, dass es auch anders ging verstanden wir nicht, warum sie so zu uns waren. Weder Kiba, Soul noch meine Wenigkeit wussten, was unsere Eltern getan hatten. Sie hatten sich dem Amarunpaar wiedersetzt und uns bekommen. Diese duldeten uns zwar, aber das hieß noch lange nicht, dass es für uns einfach werden würde, unseren Platz zu finden. Und dennoch schafften wir es, Freunde zu finden… Wir, die Außenseiter von Packo und Jade.


It´s my Life

Die Zeit verging, und wir wurden wie die anderen Welpen, größer und stärker. Es war genau diese Zeit, in der wir Freunde fanden und unseren Platz im Rudel „erkämpften“. Besser gesagt, Kiba stellte uns den anderen vor, denn er war der erste der sich mit ihnen anfreundete. Durch meinen Bruder lernte ich auch den grau-braunen Rüden Sakim kennen. Sakim und ich verstanden uns von Anfang an und wurden unzertrennliche Freunde. Und das Band sollte sich an jenen Tagen noch festigen.
Wir beide verbrachten, wie jeden Tag eigentlich, den Mittag auf der Lichtung, die in der Nähe eines Jagdgrundes war. Wie zwei verliebte Jungwölfe tollten wir über die Wiesen und rollten uns im Gras, bis wir nebeneinander liegen blieben. „Das eine Fähe wie du, noch keinen Gefährten gefunden hat… verwundert mich doch etwas“, meinte Sakim und stupste mir liebevoll in die Seite. „Ach was… Ich finde schon einen. Und wenn bis ich einen finde, hab ich ja einen so tollen „Bruder“ wie dich“, erwiderte ich, sprang auf seinen Rücken und begann an seinem Ohr zu nagen. Ein kurzes Schütteln und ich ließ von seinem Ohr ab. Ich bettete meinen Kopf auf seinen Rücken und so verweilten wir eine Weile, bis mir einfiel, dass ich ja mit meinen Geschwistern und Amal spielen gehen wollte. Schneller als ich gedacht hätte, war ich aufgesprungen, drückte meine Schnauze in Sakim´s Fell und stürmte davon. Es war oft üblich, dass ich verschwand ohne etwas zu sagen und somit machte er sich keine Gedanken um mich. Im langgestrecktem Trab sprang ich durch den Wald und erreichte kurz darauf Soul, Kiba und Amal. Wir machten uns wie immer auf durch die Wiesen, bis es mir diesen Geruch in die Nase trieb. Dieser Geruch nach Shadow, dem Amarunsohn. Und ehe ich hätte etwas sagen können, stand er vor uns. Knurrend, mit gebleckten Zähnen und den Blick auf Amal, diese zwischen Soul und mir stand, gerichtet. Und dann ging alles sehr schnell. Shadow stürmte auf Amal zu und Kiba sprang ihm entgegen um Amal zu verteidigen. Anfangs sah es so aus als würde Kiba gewinnen, doch dann war Shadow schneller und erwischte Kiba an der Kehle. Das war der Moment, in dem Amal nicht mehr neben uns stehen blieb sondern Shadow attackierte und den Rüden weglockte. Soul und ich blieben wie angewurzelt stehen und schauten auf Kiba, dieser langsam wieder zu sich kam. Hinterher erzählte ich ihm, was geschehen war und dass Amal alles daran gesetzt hatte, Shadow wegzulocken. Wir machten uns auf um Amal zu suchen, und fanden sie auch. Diesen Anblick werde ich niemals vergessen… Das Gras und Amal´s Körper voller Blut. Und als wäre dies nicht noch genug wendete sich Kiba auch noch etwas von uns ab und wurde viel schweigsamer als sonst. In den darauffolgenden Tagen traf ich mich immer weniger und weniger mit Sakim, was ihn mit Sicherheit auch verwunderte, und verbrachte die Zeit am Weiher. Im Herbst hatte der Weiher oft Hochwasser und wurde reißender, was für viele oft den Tod bedeutete. Und es war genau an jenem Tag, an dem ich zum ersten Mal einen Menschen gesehen hatte. Ein Menschenjunge, dessen Name Bero war, strampelte im Wasser um sein Leben und versuchte sich in den reißenden Fluten über Wasser zu halten. Ohne zu überlegen, sprang ich Todesmutig ins Wasser und begann zu schwimmen als ich den Boden nicht mehr spürte. Etliche Herzschläge später erreichte ich den Jungen, der noch anfangs vor mir wegschwamm aus Angst ich würde ihn töten. Als ich seinen Arm zu fassen bekam, nahm ich diesen behutsam zwischen meine Kiefer und begann wieder an das Ufer zu schwimmen, was mir nun schwerer fiel da Bero´s Gewicht auf meinem Rücken mich unter das Wasser drückte. Ich schaffte es aber ihn an Land zu ziehen und blieb hechelnd neben dem Jungen liegen. Ich war so froh dass ich es geschafft hatte und wir beide noch lebten. Das Wasser tropfte von meinem Fell, in dies sich Bero krallte und am ganzen Körper zitterte. Nach einer Weile ließ er mein Fell los, worauf ich aufstand und verschwand. Im Wald führte ich mir vor Augen, was in den letzten Tagen geschehen war und war recht froh als mir auf einmal Saki vor die Nase lief. „Taka. Da bist du ja, und du bist ganz nass… Was ist passiert?“ fragte er mich und musterte mich von oben bis unten. Ich erzählte ihm alles und er war wohl ziemlich verwirrt über alles was ich ihm erzählte. Und dennoch fühlten wir uns wohl, da ich mich aussprechen konnte und er endlich wusste was mit mir los war. Der Weg zum Rudel, zu meinen Richter, zurück hatten wir schnell hinter uns gebracht. Im Nachhinein wünschte ich mir, wir wären fort geblieben...
Als wir zurück zum Rudel liefen, kam es uns beiden so vor als würden wir beobachtete werden. Ins geheim hatte ich dieses Gefühl schon seit ich ins Wasser gesprungen war und Bero gerettet hatte. Plötzlich blieben wir stehen, und wir erkannten durch das Dickicht hindurch, dass das Rudel sich versammelte. „Warte hier und komm etwas später nach Taka. Sie wissen nicht, dass ich dich gesucht habe“, flüsterte Saki und sprang aus dem Dickicht hinaus, hinüber zum Rudel. Ich war mir sicher dass sie mich roch konnten, konnten sie aber wohl nicht. Nach einer Weile kam ich ebenfalls aus dem Gebüsch heraus und lief zum Rudel hinüber. Als ich jedoch an ihnen vorbei schritt, konnte ich die kalten Blicke spüren und ihr Getuschel hören. Schon lange hatte keiner mehr abwertend über mich geredet oder mich mit solchen Blicken gestraft. Als ich den Amaruns gegenüber stand, wurde meine Angst noch größer als ich Saki´s Gesicht blickte. Ein Knurren aus der Kehle das Amarunrüden, und ich zog den Schwanz ein, es würde etwas Schlimmes passieren, dessen war ich mir sicher und ich sollte Recht behalten. „Du hast unsere Gesetze gebrochen. Deine Geburt und die deiner räudigen Geschwister war schon ein Regelbruch, aber dass du es wagst einen dieser Menschen zu retten, das war zu viel.“, knurrte er und blickte mich abwertend an. Das war zu viel. Man konnte ja über mich sagen was man wollte, aber wenn man mir vorschreibete wem ich zu helfen habe oder meine Geschwister beleidigte, reagierte ich mit Aggressionen darauf. „Du hast kein Recht, mir vorzuschreiben wem ich helfe und wem nicht“, knurrte ich und bleckte die Zähne. Der Amarun blickte mich unbeeindruckt an, und blickte dann zu den Bakais hinüber. Eine lange Zeit schwiegen alle, und plötzlich brach es wie ein Gewitter über meinem Kopf los und ich blickte zu allem Seiten

„Menschenfreundin!! Hau ab und du darfst weiter leben aber wenn du wieder in unser Revier trittst dann werden wir dich vertreiben und verfolgen, bis du nicht mehr weglaufen kannst!“

Alle Wölfe die an der Verbannung teilnahmen, abgesehen von Saki, sträubten ihr Fell und bleckten die Zähne. Ich wusste nicht wie mir geschah und auf einmal begannen sie mich zu jagen. Ich hatte Todesangst und rannte davon. Ich rannte, wie ich es zuvor nur immer in den Spielen mit Saki gerannt war, mein Leben war mir einfach viel zu lieb um es zu verlieren. Ich verließ das Revier, und streunte in den Jagdgründen und den in der Nähe liegenden Wäldern herum. Aber dies war noch nicht das Ende…



The last Part of my first Life

Ich wusste nicht wie viele Monde ich alleine umher zog. Es mussten aber einige gewesen sein, da es reichte um mein Rudel ein Stück weit zu vergessen, und auch Saki. Als ich eines Tages durch den Wald streunte, vernahm ich den Geruch eines Wolfsrudel, den Moonshadows. Mittlerweile waren diese, abgesehen von meiner Familie und Sakim, zu meinen größten Feinden geworden. Und wenn immer ein Wolf auf mich zukam, der diesen Geruch hatte, nahm ich reiß aus und floh. Doch an jenem Tag nicht. Wie bereits erzählt, streunte ich durch den Wald. Im Gebüsch glaubte ich etwas zu erkennen, und blickte hinein. Auf einmal sprang ein grau-brauner Wolfsrüde aus dem Gebüsch und begann mich zu attackieren. Wir kämpften, bis der Rüde einen Moment schneller war, mich auf den Rücken warf und auf meine Brust stand. Ich blickte immer wieder von ihm weg, doch er zwang mich regelrecht ihm in die Augen zu schauen. Anfangs knurrte ich noch, doch dann verstummte es und ich begann mit dem Schwanz zu wedeln. „Saki“, bellte ich. Der Rüde nickte und ging von meiner Brust herunter. Mein Herz pochte schneller vor Freude und dennoch, fragte ich mich wie er mich gefunden hatte, und es zog plötzlich die Kehle zusammen. Niemals konnte er mich alleine gefunden habe, und ich begann die Umgebung systematisch abzusuchen. „Kleines… Es ist außer uns keiner hier.“, meinte er. Ich richtete meinen Blick wieder auf Saki, irgendetwas sagte mir das er nicht log, aber andererseits gehörte er zu meinen Todesfeinden. Doch warum sollte der Wolfsrüde, der wie ein Bruder für mich war und ich wie eine Schwester war, mir etwas Böses wollen? „Ich bin gekommen um dich zu warnen, kleine Schwester.“, meint er „Der Amarun wird erst ruhe geben, wenn ihm jemand deinen leblosen Körper gebracht hat, oder du aus dem Revier verschwunden bist“. Ich nickte und drückte meinen Kopf gegen seinen Hals. „Danke Bruder. Dann werde ich lieber das Weite suchen.“, erwiderte ich „Ich werde dich vermissen. Mach´s gut Saki“. Ich ging einen Schritt zurück, drehte mich um und rannte davon. Als ich den Hügel hinauf gerannt war blieb ich stehen und blickte noch einmal zurück zu Saki. Zurück zu meinem alten Leben. Ich reckte den Kopf zum Himmel und gab ein kurzes Heulen von mir, Saki erwiderte dies und heulte ebenfalls. Als das Heulen verstummt war, nur noch das Säuseln des Windes zu hören war, drehte ich ihm den Rücken zu und stürmte davon.

Einige Tage später, trennten mich schon viele Wiesen, Felder und Wälder von meiner Familie. Und immer noch drehte sich in meinem Kopf alles. Ich hatte alles verloren. Würde weder meine Geschwister, noch meine Eltern, noch Saki jemals wiedersehen. Plötzlich trieb es mir einen bekannten Geruch in die Nase, und Bero stand plötzlich wieder vor mir. „Wölfin“, rief er freudig und warf mir einen Fisch hin. Freudig nahm ich den Fisch auf und fraß ihn. Bero kam auf mich zu und fuhr mit seiner Hand durch mein langes Fell. „Ich danke dir dass du mir das Gegenteil beweisen hast. Bevor du mich gerettet hast, war ich immer der Meinung, dass Wölfe blutrünstig und gefährlich sind. Ich bin mir aber sicher, es gibt irgendwo Wölfe die genauso sind wie du“, meinte Bero und setzte sich vor mich hin. Ich wedelte freudig mit dem Schwanz. Er hatte Recht, irgendwo würde es sicher solche Wölfe wie mich geben, ich leckte ihm kurz über das Gesicht und verschwand dann wieder in den Wald. Ich wanderte noch viele Tage, bis ich mich in den Wäldern Pann Ennor wieder fand.



Sonstige – Wichtige Fakten

Wunschrang

Enjara oder Destin.

Abmeldung

Bitte nicht weitergeben, sondern mitziehen.

Der Spieler – Eine Seele im Wolfspelz

Name

Fabienne

Alter

14 (1998)

Erfahrung

SiW war das erste Forum in dem ich mich angemeldet hatte, mittlerweile spiele ich aber auch bei Ice Dogs und Schattenläufer-

Kontakt

Ich bin jederzeit über PN erreichbar.

Regeln

Regeln gelesen, verstanden und bin damit einverstanden







Zuletzt von Takenya am 2012-05-26, 11:26 bearbeitet; insgesamt 36-mal bearbeitet








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