Ryuk ~ Schuldträger

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Ryuk

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Caesul || Meutenmitglied
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Ryuk ~ Schuldträger am 2011-09-03, 23:11

Ryuk – Schuldträger
Bild des Wolfs

Allgemeine Daten – Persönliches auf einen Blick

Name
Ryuk (sprich: Rüuk)

Titel
Schuldträger

Bedeutung
„Schuldträger – Ich gab mir den Titel selbst, er ist weniger brandmarkend wie der, den mir mein Rudel gab. Der lautete 'Brudermörder'.“


Alter
4 Jahre


Rasse
Timberwolf


Geschlecht
Rüde

Herkunft & Familie – Sie haben mich geprägt und geformt

Herkunft
Es war anders als hier. Nadelwälder bedeckten das Land und man lief stets im Schatten meterhoher Kiefern und Tannen durch Unterholz. Der eine Winter, den ich dort verbrachte, war ziemlich kalt.

Geburtsrudel
Ryuks Geburtsrudel war ziemlich groß, an die dreißig Mitglieder. Einen Namen besaß es nicht, soweit er sich erinnern kann, und wenn, dann hat er ihn mittlerweile vergessen. Seine Erinnerung an sein Rudel sind geprägt von Hektik und die Jungwölfe wenig beachtenden Rudelmitgliedern. Seine Eltern waren die Amaruns und hatten stets alle Pfoten mit der Organisation des Rudellebens so vieler Wölfe zu tun. Der Lebensraum im Lager war beengt und die Wölfe deshalb oft gereizt. Ryuk und seine Geschwister waren bei vielen Rudelmitgliedern nicht willkommen, da der Wurf zusätzlichen, sowieso knappen Platz benötigte, mehr Lärm und mehr Aufwand im Allgemeinen bedeutete.

Ich frage mich, ob es überhaupt noch existiert... Es herrschte leicht Unfrieden bei uns.

Wolfsrudel

Vater & Mutter
Vater: Juugo (Aufenthaltsort unbekannt, am Leben?)
Mutter: Avena (Aufenthaltsort unbekannt, am Leben?)

Geschwister
Lua (älteste Schwester, Aufenthaltsort unbekannt, am Leben?)
Torek (älterer Bruder, tot)
Calyn (jüngere Schwester, Aufenthaltsort unbekannt, am Leben?)

Ich habe kaum etwas Positives in meinen Geschwistern gesehen. Und sie wohl auch nie in mir.

Gefährte
Ich habe keine Gefährtin und auch noch nie eine solche gehabt.

Aussehen – Mein Spiegelbild

Aussehen
Ryuk hat dunkelgraues, stellenweise schwarzes und etwas längeres Fell, das im Nackenbereich ein wenig wie eine kleine Mähne aussieht. Er hat schmutzig gelbe Augen, die meist ausdruckslos seine Umwelt beobachten. Da Ryuk lange alleine umherstreifte ist er ziemlich sehnig und muskulös gebaut, wodurch er sehr ausdauernd, wendig und kräftig ist. Er ist nicht der schnellste Läufer, mehr der gleichgültige Wanderer, dem egal ist, ob er heute oder morgen ankommt. Er ist zwar nicht langsam, bloß weniger für Hetzjagden als für das Töten größerer Beute und den Kampf gebaut.
Auf der linken Schulter hat er eine breite Narbe, die Wunde dazu verpasste ihm damals sein Bruder Torek. Ryuk weiß nicht mehr, in welchem Kampf genau, aber er vermutet, dass sie aus ihrem letzten stammt. Man erkennt sie daran, dass sein Fell dort nicht ganz nach dem Strich verläuft.

Ryuk von vorn

Augenfarbe
Gelb

Fellfarbe
Dunkelgrau bis Schwarz

Abmessungen
Schulterhöhe 80 cm
Gewicht 60kg

Charakter – Hinter dem Schleier

Charakterzitat
Das Böse sitzt tief in unseren Herzen. Pass auf, dass es dich nicht auffrisst – Schuld ist von allen Lasten am schwersten zu tragen.

Charakter
Ryuk redet nicht viel. Generell nicht – er leidet an einem leichten Trauma wegen dem Tod seines Bruders Torek, weshalb er es bevorzugt, der schweigsame Beobachter der Dinge zu bleiben.
Er braucht seine Zeit, um Freundschaften zu schließen, da er grundsätzlich eher distanziert ist. Ein Grund dafür ist das lange Fehlen sozialer Kontakte in der Zeit als er alleine war;
ein anderer ist, dass er durch die unzähligen Streitereien und den Stress in seiner Welpenzeit über ein deutlich erhöhtes Aggressionspotenzial verfügt. Das weiß er, von daher möchte er möglichst distanziert bleiben, um Provokationen, die ihn zum Ausrasten bewegen könnten, zu vermeiden. In Kombination mit seiner Schweigsamkeit wirkt er auf die meisten deshalb zunächst ziemlich abweisend, desinteressiert und unhöflich. Was Ryuk wohl am meisten fürchtet, ist Streit und Spannungen im Rudel. Es ist nicht so, dass er nicht konfliktfähig wäre – er kann durchaus seine Meinung vertreten. Sein Problem ist jedoch seine Reizbarkeit: Ryuk hat Angst, in den Streit involviert und zu aggressivem Verhalten provoziert zu werden. Das macht ihm Sorgen, da er sich, ist er wirklich wütend, kaum noch unter Kontrolle hat. Es benötigt dann keinen großen Aufwand mehr, ihn zum Angreifen zu bringen. Ryuk hat Angst, dass das passiert und er womöglich noch mal jemanden tötet und wieder verstoßen wird. Diese „Ausraster“ im Zorn sind der Grund, weshalb er potenzielle Streitherde lieber präventiv im Keim erstickt, indem er nicht zu viel mit anderen Wölfen in Kontakt kommt oder versucht, Uneinigkeiten zwischen seinen Rudelkameraden nach Möglichkeit zu schlichten. Dieses Schema funktioniert recht gut und seine Aggressivität kommt nur dann zum Vorschein, wenn er mit dem Rücken zur Wand steht, sprich sich nicht zurückziehen kann und gereizt wird.
Er ist ein ziemlich aufmerksamer Wolf, auch wenn er eher passiv ist. Er ist im allgemeinen interessiert eingestellt, jedoch nicht übermäßig neugierig. Kann er etwas neues erfahren, hört er aufmerksam und willig zu, aber er hat keinesfalls den Zwang, irgendetwas neues zu hören. Dies würde im auch Widerspruch zu seiner Ungesprächigkeit stehen.
In harmonischem Umfeld ist Ryuk ein sehr angenehmer Zeitgenosse. Da er wenig spricht, aber seine Umwelt sehr genau wahrnimmt, ist er ein hervorragender Zuhörer. Er unterbricht für gewöhnlich niemals einen Dialog oder eine Diskussion,
sagt aber das, von dem er glaubt, dass es gesagt werden muss, wenn es sonst keiner ausspricht. Er kann in dem Zusammenhang auch sehr entschieden auftreten und scheut nicht davor, jemandem seine Meinung direkt ins Gesicht zu sagen. Reagiert das Gegenüber statt mit rationalen Argumenten bissig oder streitlustig und versucht zu diskutieren, hat Ryuk die Eigenart, dies komplett zu ignorieren und wendet sich gleichgültig ab – auf Diskussionen, die in Streit enden könnten, lässt er sich aus Prinzip nicht ein. Das wirkt oft provokant und arrogant, doch Ryuk sieht das als Vorsichtsmaßnahme. Er will mit seinen Kommentaren lediglich beraten, sodass von den Andere wirklich alle Gesichtspunkte in Betracht gezogen werden, will sich jedoch nicht durchsetzen. Stürzen sich andere ins Unglück, weil sie nicht auf ihn gehört haben, überkommt Ryuk eine nüchterne Distanz dazu – es ist ihm dann gleichgültig, außer jemand ihm sehr wichtiges ist involviert.
Ryuks Humor ist eher von der trockenen Art. Auch wenn seine Reaktionen auf scherzhafte Sticheleien oder ähnliches manchmal etwas verhalten ausfallen, heißt das nicht, dass er keinen solchen Spaß oder Spaß im allgemeinen versteht, jedoch amüsiert er sich wenn, dann mehr im Stillen. Einen lauten Lachanfall wird man von ihm wohl niemals zu hören bekommen.

Stärken
  • guter Zuhörer
  • schweigsamer und zurückgezogener Typ
  • denkt mit
  • betrachtet Angelegenheiten von mehreren Seiten → kann gut beraten
  • aufmerksamer Beobachter
  • auch wenn er es vermeidet: guter Kämpfer

Schwächen
  • Aggression & zweifelhafte Selbstkontrolle
  • distanziert und zurückgezogen
  • passiv, oftmals gleichgültig
  • weicht Konfrontationen eher aus

Vorlieben
  • Harmonie & Stille
  • Stoiker – Wölfe, die nichts und niemand aufzuregen scheint
  • Seen
  • kühle, windige Vollmondnächte

In solchen Momenten fühle ich mich eins mit der Natur. Und irgendwie... leichter, fröhlicher.

Abneigungen
  • Streit
  • Hektik
  • Lärm
  • Wölfe, die ihn absichtlich provozieren

Wer unbedingt Streit sucht, kann ihn haben. Rumschubsen hab ich mich noch nie lassen...

Vergangenheit – Durchlebte Zeiten

Vergangenheit
Leben der Schuld
Ryuk wuchs in einem für die Timberwölfe typisch großen Rudel mit fast 30 Mitgliedern auf. Er wurde als Vorletzter aus einem Wurf von vier Welpen geboren, mitten in das turbulente Rudelleben hinein. Das große Rudel lebte mittlerweile in einem zu kleinen Lager, die Wölfe lebten dicht gedrängt und ohne viel Rückzugsgelegenheiten aufeinander. Zwar war das Revier groß, doch nur die erwachsenen Wölfe durften das Lager zur Jagd oder für sonstige Aktivitäten verlassen. Ryuk und seine drei Geschwister Torek, Lua und Calyn verbrachten also stets den ganzen Tag zusammen, meist unbeachtet von den anderen Rudelmitgliedern und ihren vielbeschäftigten Amarun-Eltern. Nur Avena sah häufiger nach ihren Jungen und ermahnte sie meist, sich doch bitte ruhig und unauffällig zu verhalten, sie habe gerade viel zu tun. Zwischen den vier Welpen herrschte von Anfang an ein mehr als angespanntes Verhältnis zueinander – die permanente Nähe und die geringe Abwechslung in ihrem Leben abseits des Rudelalltags setzte sie unter Stress und ließ sie einander überdrüssig werden. Ryuk erinnert sich, wie er als Welpe oft missmutig durch das Lager stapfte, die älteren Wölfe betrachtend, die ihren Aufgaben nachgingen oder in der Sonne dösten. Spielen wollte keiner mit ihm, stattdessen wurde er zu seinen ihn nervenden Geschwistern zurückgeschickt. Schon im Welpenalter kam es zwischen den vieren immer wieder zu heftigen Streitereien und Raufereien. Die Eltern waren als die Amaruns eines so großen Rudels nicht immer zur Stelle, um die Geschwister zu trennen.
Als Jungwölfe kam Ryuk und seinen Geschwistern aber endlich mehr Aufmerksamkeit zuteil, da sie jetzt ihren eigenen Beitrag zum Rudelleben leisten können würden: Sie wurden in der Jagd und im Kampf unterwiesen. Die Vier erwiesen sich als gute Kämpfer, aber als miese Jäger, sobald sie als Gruppe jagen sollten. Zwischen den Jungwölfen herrschte eine solche gegenseitige Ablehnung und Rivalität, das Teamarbeit während der Jagd unmöglich wurde. Selbst mit 8 Monaten war Calyn noch eine schreckliche Petze, die bei jeder Gelegenheit – so Ryuks Sicht - zu den Wölfen der höheren Ränge rannte um ihre Geschwister für alles mögliche anzuschwärzen. Lua, die Älteste, war nicht besser – sie bevorzugte es, sich in den glänzenden Mittelpunkt zu stellen und alles Lob und alle Leistung für sich zu beanspruchen. Und Torek, Ryuks Bruder, war überheblich, liebte es, zu allem einen süffisanten Kommentar abzugeben und anderen ihre Fehler und Schwächen vorzuhalten. Ryuk selber ließ sich zu gern von seinen Geschwistern reizen, forderte genervt Streit heraus, nur um einen Kampf mit ihnen beginnen zu können und sie für ihre ihm widerwärtig erscheinenden Eigenschaften zu bestrafen.
Als er etwas über ein Jahr alt war, eskalierte schließlich ein Streit mit seinem einzigen, kurz vor ihm geborenen Bruder Torek. Die beiden hatten es überraschenderweise geschafft, gemeinsam ein Rehkitz zu erlegen und der Streit drehte sich darum, wer das größere Anrecht an der Beute hatte und wer zuerst fressen durfte. In Abwesenheit ihrer beiden Schwestern oder anderer Rudelmitglieder kam es zu einem heftigen, immer ernster werdenden Kampf. Zornig stand Ryuk über Torek, drückte ihn mit seinem ganzen Gewicht zu Boden und biss immer wieder zu. Erst nach einiger Zeit bemerkte er die schwächer werdende Gegenwehr seines Bruders. Sein Zorn flaute ab, seine Gedanken wurden wieder klarer und Ryuk sah auf. Erschrocken blickte er ihn die flackernden Augen seines Bruders. Entsetzen durchzuckte ihn, als er Toreks Wunden betrachtete, die er ihm aus blinder Wut zugefügt hatte, winselnd leckte er das Blut aus dem Fell seines Bruders und stupste diesen an, versuchte, ihn zum Aufstehen zu bewegen. Die Beute war vergessen. Toreks verzweifelter Blick blieb auf Ryuk gerichtet, als das Leben in seinen Augen erstarb. Schuldbewusst und hilflos saß Ryuk neben seinem toten Bruder und jaulte über dessen sinnlosen, durch ihn verschuldeten Tod. Der schwarze Rüde blieb nicht lange alleine, zunächst stieß nur eine weitere Jagdpatrouille zu ihm, schließlich das ganze Rudel.
Zutiefst erschüttert über das, was er getan hatte, verfiel er vor Entsetzen in ein Schweigen, das er auch aufrechterhielt, während sein Rudel über ihn richtete. Er sei ein Monster, hieß es, er könne unmöglich bleiben, wenn er sogar die Seinigen töte. Ryuk erinnert sich kaum noch an den Rudelrat, der über ihn gehalten wurde. Er sieht nur noch seine beiden Schwestern, ausnahmsweise einträchtig nebeneinander und ihm hasserfüllte Blicke zuwerfend, die kalten Augen seiner Mutter und die harten seines Vaters. Zu erschüttert, um etwas zu seiner Verteidigung aufzubringen nahm er das Urteil der sofortigen Verbannung schweren Herzens, aber ohne Wiederspruch an: Er wurde mit dem Namen "Brudermörder" gezeichnet und ihm blieben sechs Stunden, um das Revier für immer zu verlassen.
Schweigend verließ Ryuk sein anstrengendes Zuhause, von Streit und Lieblosigkeit geprägt, im Herzen wissend, dass er zwar für Toreks Tod die volle Schuld trug, aber dass er es nie beabsichtigt hatte, diesen zu töten. Es war somit kein hinterlistiger Mord gewesen. Ryuk verwarf seinen Schimpfnamen „Brudermörder“ daher und wählte stattdessen den Titel „Schuldträger“, der besser zu ihm passte.
Ryuk wanderte umher, welche Richtung war ihm egal, nur möglichst weit weg von seiner Heimat. Seine Pfoten trugen ihn weite Strecken, doch vermied er jeden Kontakt mit anderen Rudeln, wenn er welche witterte. Noch immer sah er Toreks starre Augen vor seinem inneren Auge, und sein einziger Begleiter war die Stille, denn Ryuk führte keine Selbstgespräche, um diesen zu vertreiben.
Doch im dritten Frühling nach seiner Verbannung, betraten seine Pfoten neues Land – eine weite Ebene, wilde Wiesen, sich in der Ferne erstreckende Laubwälder: Pann Ennor. Schon lange war er alleine gewesen und hatte unter der Einsamkeit zusehends gelitten. Schließlich traf er auf der Jagd jedoch einen anderen Rüden, Eleborn, der wie er alleine und ohne Ziel unterwegs war. Sie beschlossen, gemeinsam zu jagen, um in dem neuen Land erfolgreicher zu sein. Zuerst wollte Ryuk danach wieder alleine weiterziehen, doch als sie gemeinsam ihre Beute verschlangen, merkte er, dass er über die Gesellschaft des anderen froh war. Er war nicht mehr alleine. Zwar sorgte das ruhige Wesen Eleborns und Ryuks zugeknöpfte Art nicht gerade für berauschenden Gesprächsstoff, doch die beiden beschlossen dennoch, zusammen weiter zu wandern, um auf der Jagd zusammenarbeiten zu können. Mit der Zeit brach das Eis, und die Reserviertheit der beiden wich einem lockerern Umgang miteinander. Ryuk arrangierte sich mit der neuen, ungewohnten, aber angenehmen Gesellschaft Eleborns und betrachtet ihn als guten Weggefährten.

Ryuk stehend

Sonstige – Wichtige Fakten

Wunschrang
Baika, Enjara oder Caesul - ist mir alles gleich recht =)

Abmeldung
Ich spiel ihn raus. Sollte ich unvorhergesehen nicht mehr auftauchen, darf er von den anderen rausgespielt werden (verschwindet nach Streit, verschollen, egal...)

Der Spieler – Eine Seele im Wolfspelz

Name
Natascha

Alter
18

Erfahrung
Vorhanden, hab von Sommer 2009 bis ca 2011 im Forum Longa Nox gespielt - ebenfalls Ryuk. Davor hab ich in einem Katzen und einem Pferde "RS" im "SWR-Kindernetz" mitgespielt^^

Kontakt
PN steht für alle offen. Weitere Kontaktdaten auch über PN

Regeln
Regeln gelesen, verstanden und akzeptiert? -Ja, hab ich und bin ich



Zuletzt von Ryuk am 2012-06-18, 22:10 bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet

Tala Khazé

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Caesul || Meutenmitglied
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Re: Ryuk ~ Schuldträger am 2011-09-04, 14:57

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