Iniuria - Cursed to Live

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Iniuria

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Goris || Welpe
1

Iniuria - Cursed to Live am 2009-01-11, 16:36

Iniuria

Allgemeine Daten – Persönliches auf einen Blick

Name
Iniuria

Titel
Cursed to Live

Bedeutung
lateinisch
„Er bedeutet ‚Unrecht’, genau wie mein Leben.“

Spitzname
Niuri oder Ini
"Es ist mir egal, wie man mich nennt. Hauptsache man zollt mir den nötigen Respekt!"

Alter
8 Monate
„Noch jung, und schon so viel Leid miterlebt…“

Rasse
unbekannt

Geschlecht
Fähe
"Dazu fällt mir jetzt kein Schlauer Spruch ein ..."

Herkunft & Familie – Sie haben mich geprägt und geformt

Herkunft
unbekannt
"Ich habe alles hinter mir gelassen."

Geburtsrudel
unbekannt
"Darüber spreche ich nicht. Es ist mir auch nicht wichtig, denn sie haben mich alle im Stich gelassen ... Schlussendlich."

Vater & Mutter
Vater: Lentan (R.I.P.)
„Er war ein guter und gerechter Alpha, und Vater, aber schlussendlich, hat er doch versagt …“
Mutter: Kyrill
„Sie ist zwar meine leibliche Mutter, doch als Solche hat sie sich mir nie gezeigt.“

Geschwister
Saoirse (f., Aufenthalt unbekannt)
Bria (f., R.I.P)
Labres (m., R.I.P)
Bán (m., Aufenthalt unbekannt)
„Ja, meine Geschwister. Einer liebevoller als der andere, nur schade, dass ich Bria und Labres verlor. Für immer und mit Sicherheit. Von den andern beiden weiß ich nichts, ein weiteres Unrecht, das mir zuteil wurde.“

Gefährte
zu jung
„Beziehungsweise besitze ich nicht das Streben danach...“

Nachkommen
zu jung
„ … trifft genau auf das zu, was oben steht.“

Sonstige
Aponi
"Sie hat mich gefunden und es sich zur Aufgabe gemacht mich und meine Schwester groß zu ziehen. Allerdings wurden wir getrennt. Sie war eine gute Ziehmutter."

Aussehen – Mein Spiegelbild

Aussehen
Iniuria ist noch eine sehr junge Wölfin. Sie hat erst acht Monde durchlebt und daher lässt es sich noch nicht so genau sagen, welche Farbe ihr Fell später einmal haben wird. Allerdings lässt sich unter dem deckenden Braun ein sanftes Grau erahnen, das später vielleicht einmal ihr Aussehen schmücken wird.
Der Kopf ist cremefarben bis hinein in ein zartes haselnussbraun und nur die Spitzen ihrer winzigen Ohren und die Schnauze sind schwarz.
Die Innenseite ihres Fells ist schon deutlicher grau und diese neutrale Farbe setzt sich bis zu ihren großen, tollpatschigen Pfoten durch. Durch vieles umherlaufen hat sich das Fell dort aber bereits dunkel verfärbt.
Auch die Augenfarbe lässt sich noch nicht so genau erkennen. Nur ab und zu blitzt in der tiefen Schwärze ihrer Welpenaugen ein hinterlistiges Bronze auf, das so manchen Wolf das Fürchten lehrt.
Von der Statur her ist Iniuria für ihr Alter recht klein. Ihre großen Pfoten und die kleinen Ohren täuschen Niedlichkeit und Naivität vor, alles, was die Kleine in Wirklichkeit überhaupt nicht ist.
"Ich weiß, dass ich keine Schönheit bin."
[Späteres Aussehen]

Augenfarbe
sehr dunkel mit gelegentlichem Bronze, später Bronze

Fellfarbe
grau mit größerer cremfarbener Stellen an Kopf und Rücken, leicht ins Haselnussfarbene

Abmessungen
Gewicht: 22 Kilogramm
Schulterhöhe: 40 Zentimeter
Gesamte Körperlänge: 56 Zentimeter

Charakter – Hinter dem Schleier

Charakterzitat
Ein Zitat deines Wolfes, ein Satz, der ihn und seinen Charakter gewissermaßen beschreibt.

Charakter
Iniuria wurde schon früh von ihrer Familie und daher auch von ihrem Rudel getrennt. Die kleine Wölfin hatte kaum eine Chance natürliche Beziehungen auf zu bauen, weder zu ihren Eltern, noch zu ihren gleichaltrigen Geschwistern. Der Unfall, das Unglück oder das Unrecht, dass Iniuria’ s Rudel überfiel wie ein ekliger Parasit, hat die junge Wölfin schwer verstört und durch das Grauen, dass in dieser Nacht geschah, hat sie monatelang nicht verkraften können.
Ihr kleiner Geist ist noch unbeeinflusst und rein von allerlei Bösem, außer der Tatsache, dass sie dem Tod schon gegenüber stand.
Seit dem Vorfall war sie verschlossen und einsam umhergeirrt, was ihre soziale Kompetenz nicht gerade steigerte. Sie lebt ein verschlossenes und eigensinniges Leben und meint, nur sie selber wäre Herr über ihr Leben, da sie keinerlei Verständnis oder Respekt für Ältere entwickeln konnte. Nicht einmal ihr Zusammentreffen mit der fürsorglichen Aponi konnten diese Charakterzüge aufheben.
Sie glaubt, dass Krieg und Zerstörung das Einzige ist, was das Leben bietet und wünscht sich schon lange nicht mehr zu leben. Trotzdem ist sie eine ungewöhnlich stolze Wölfin, die sich nicht so leicht etwas vorschreiben lässt, vor allem in der Gegenwart der Älteren weiß sie, ihren jungen Charme auszuspielen und bekommt dann meistens, genau dass, was sie möchte.
Man könnte behaupten, sie sei eine respektlose und freche junge Wölfin, aber wer wäre das nicht, wenn man mit ansehnen musste, wie die eigene Familie von Steinbrocken zerquetscht wurde und dem Jenseits in die Arme lief?
Aber im Grunde ist sie eine liebenswerte kleine Wölfin, die vergessen hat zu lieben und zu vertrauen, die nach Schutz sucht, auch wenn sie diesen immer und immer wieder zurückweist um sich selbst zu beweisen, dass sie niemanden braucht außer sich selbst. Man kann sie schnell ins Herz schließen und merkt Niuri das, dann kann sie das erwidern und stark für diesen Jemand empfinden, auch wenn es häufig nur unterbewusst sein mag und sie selber es abstreitet.
"Ich weiß selber nicht, wie ich mich einschätzten würde. Es mangelt mir einfach an Erfahrung."

Stärken
  • .:starker Wille:.
  • .:Durchsetzungsvermögen:.
  • .:Redegewandtheit:.
  • .:starker Geist:.
"Obwohl ich mein Leben verabscheue, habe ich doch Eigenschaften, die es mir beinahe unmöglich machen, dieses zu beenden."

Schwächen
  • .:zu lieben:.
  • .:Vertrauen zu schenken:.
  • .:Freunde zu finden:.
  • .:Hoffnung zu schöpfen:.
"Meine Schwächen beziehen sich hauptsächlich auf mein Umfeld und meine Mitwölfe."

Vorlieben
  • .:helles Licht:.
  • .:kühles Wasser:.
  • .:Schatten – Sonne:.
  • .:Stille:.
"Ich habe kaum Vorlieben, da ich das Leben selber als eine Last an siehe."

Abneigungen
  • .:das Leben selbst:.
  • .:die Zeit, die ihr Leben schon besiegt hat:.
  • .:Dunkelheit und Nächte:.
  • .:Lärm:.
  • .:Wärme:.
  • .:rechthaberische Wölfe oder Lebewesen:.

"Ich habe nie gelernt, was es heißt zu Leben. Mein eigenes erscheint mir wie ein Fluch, in den ich gebannt bin."

Vergangenheit – Durchlebte Zeiten

Vergangenheit
Was bisher geschah
{Oh ja, ihre Geschichte, eine Vielzahl an Ungereimtheiten . Schließlich ist Frühlingszeit, und sie ist erst acht Monate? Das hieße, sie wäre letzten Sommer zur Welt gekommen, im Spätsommer. Seltsame Begebenheit aber durchaus nicht unmöglich. Die vorhergehenden zwei Jahre waren schlecht für Iniurias Eltern gewesen. Ein zu kalter Winter, so heftig klirrend und hungernd, dass ihre Mutter alles andere im Sinn hatte, als läufig zu werden, davon ganz abgesehen, dass das komplette Rudel wichtigere Dinge im Kopf hatte. Massen an Schnee haben das Rudel eingekesselt, Massensterben den Winter bestimmt. Und um das besser zu machen, ist die Alphawölfin (sprich Niuri's Mutter) nicht bereit gewesen, um die neue Generation zu gründen. Mögen die Gründe bei der immensen Nahrungsknappheit oder ihrem Alter liegen, denn mit acht Jahren war sie durchaus schon nicht mehr die jüngste und empfänglicher für Störrungen im Wetter. Ja, nicht dumm und durchaus berechenbar, hat sie dieses eine mal zwei junge Fähen stillschweigend ihre Ranzzeit austragen lassen. Und beide wurden trächtig. Vielleicht hat es Iniuria's Mutter gewusst, vielleicht nicht, doch beide Würfe waren sowohl verkrüppelt und unterernährt, wie Totgeburten. Jedenfalls hatte Kyrill im nachfolgendem sehr späten Frühling zwei Kontrahenten weniger, da die jungen Mütter das Rudel verließen, teils aus Kummer, teils aus Scham und Wut, da man es der Rudelmutter anhängte. Die Zeit für Kyrill kam im April, an sich viel zu spät, um die Jungen sicher durch den Winter zu bringen, doch vollständige Hoffnungsträger, da das stark dezimierte Rudel dringend Nachwuchs brauchte. Somit wurde Iniuria im Juli geboren und mit ihr ihre drei Geschwister, noch eine Fähe und zwei Rüden. Der Sommer holte die Extreme des Winters nach und war ebenso heftig, wie seinerseits die Kälte. Jedoch war Hitze nicht halb so schlimm, wie es Schnee und Nahrungsknappheit möglich gemacht hatten. Angeschlagen von der Todesjahreszeit waren die Wölfe viel schneller und die ersten, die dünneres Fell hatten, als eigentlich gut war, selbst für einen normalen Sommer. Es war aber kein NORMALER Sommer. Diese schnelle Anpassung konnte man von der Rudelbeute nicht behaupten, obwohl sich sämtliche Flora und Fauna darunter wand, endlich anpassungsfähige Linderung zu bekommen...Kurz: Iniuria's erste Monate waren eine Zeit der Fülle, der Sattheit und der Trägheit. Der späte Frühling ließ sämtliche Jahreszeiten sich arg verschieben und der erste Bodenfrost kam erst im November, wo er Jahre zuvor schon im September seine Finger nach dem Wald und dem Tal ausgestreckt hatte. Somit kamen sie alle durch, der komplette Wurf...

Und das nächste Unglück kam. Niuri's Rudel war Schicksalsgebeutelt und viel zu stolz und zu gelassen, um ständig in Furcht um die Welt und ihre Macken zu sein, eine Eigenart, die man bei Ti-it als allgemeine Hochmut und willenstarker Zähheit erkannte. Ja, das nächste Unglück kam, oder wie Kyrill sagen würde, die nächste Prüfung, ob das Rudel denn würdig war. Oh, alles kam spät dieses Jahr, nur auch dieses Mal, ließ der Winter es sich nicht nehmen... Bodenfrost im November, na und? Der Winter war im Dezember da, mit einem Unterschied von heute zu morgen von mehr als dreißig Grad. Und das Tal wurde zum Verhängnis für das Rudel. Berge, ja Berge waren das Problem, nicht die Kälte. Das Gestein, die äußersten Schichten, der äußersten Schicht, barst unter der plötzlichen Gefrorenheit, unter dem vehementen Druck, der allmächtig und ohne die Ruhe und Langsamkeit einer Schneedecke und langsamen Sinken der Temperatur. Ti-it’s Rudel starb von einer Nacht zur andern, das Rudel starb, nicht die Wölfe... Es spaltete sich in Splitter, als die Dunkelheit von Felsbrocken und Getöse noch dunkler wurde und gen Boden, gen Tal niedergeworfen wurde. Niuri sah ihren Vater zerquetschen, sah, wie ihre Schwester quietschend überrollt wurde, wie die Lawine ein grossteil der Altwölfe überrannte...}


Nach all jenem, mochte man meinen, es wäre aus. Aus für Iniuria, aus für ihr Rudel, ihre Geschwister und Eltern. Aus für ihre Zukunft. Doch als sich der Klang der Trauernden wie ein Vogeln in den Himmel erhob, wusste die kleine Wölfin, dass noch nichts aus war, doch bevor sie jene, ihre Familie, finden konnte, welche das tragische Ableben tatsächlich überlebt hatte, waren sie fort. Eingeklemmt unter Massen aus Stein, umgeben und betröpfelt von dem Blut der Geschwister. Iniuria harrte zwei volle Tage in Schutt, Staub und Blut aus, quietsche und winselte um Nahrung, Leben, doch irgendwann bemerkte sie, dass niemand kommen würde um sie zu retten. Mit einem zerschlagenem Herz grub sie sich frei, bis ihre Pfoten blutig waren und da wusste Niuri, dass sie Leben würde. Mit dem Missfallen dieser Tatsache, dass sie lebte und ihre Geliebten Rudelgefährten tot waren, machte sie sich auf den Weg. Egal wohin, nur weg. Sie fühlte sich alleine, verlassen und zu tiefst missverstanden, denn überall wo sie hinkam, war sie nicht gesehen oder verjagt. Nur all zu oft, versuchte sich die Kleine selbst aus dem Leben zu radieren, doch ihre hoch entwickelten Fähigkeiten verwährten ihr dies, denn sooft sie versuchte sich zu Tode zu hungern, war die kleine Niuri nicht im Stande ihre Instinkte zu unterdrücken.
Ein Leben voller Qualen, ein Leben, welches selbst zur Qual wurde. Iniuria weiß nicht mehr, wann oder wie sie auf die Fähe Aponi stieß, und wusste nicht, wie ihr geschah, als sie kurz darauf das Geschöpf traf, das eben so alt war wie sie. Jene kleine Wölfin, mit welcher sie sich den Platz am Bauche der Mutter geteilt hatte, und welche den Namen Ti-it trug und bis heute noch trägt. Es schien Iniuria wie ein Traum, ein unreales Wunder und zu einem teil sollte es auch so sein. Unreal. Denn so verwunderlich die Tatsache war, dass sich jetzt jemand älteres um sie sorgen sollte, so niederschmetternd war auch die Realität, als Iniuria und Ti-it von Aponi getrennt wurden, nur um noch einmal auf eine harte Prüfung gestellt zu werden, doch diesmal waren sie zu zweit und nichts war unschlagbarer als dieses Doppelpack an immenser Arroganz und geballten Stolzes, welches die beiden schulssendlich auch sind.

Sonstige – Wichtige Fakten

Wunschrang
Baika oder Destin, sobald Iniuria aus ihrem Welpenpelz rausgewachsen ist

Abmeldung
Ich möchte nicht, dass Ini übernommen wird. Hinausspielen wäre das beste (wenn ich das selbst nicht getan habe), oder sie bleibt verschollen. Nur bitte nicht töten!

Der Spieler – Eine Seele im Wolfspelz

Name
Gloria, aber bitte Lo Wink

Alter
(momentan) 17

Kontakt
Diejenigen, die was von mir wollen, können mich per PN erreichen! Alle anderen gehe ich nichts an! Wink

Erfahrung
Ja, hab ich. Mein erstes Wolfs-RPG war das Kashtin-Rudel (2007-2009). Unter anderen waren auch die Demba-Wolves, mein eigenes Forum, Wölfe von Faramír und Felirión.

Regeln
Regeln gelesen, verstanden und akzeptiert x3



Zuletzt von Iniuria am 2011-12-03, 20:18 bearbeitet; insgesamt 18-mal bearbeitet (Grund : Überarbeitung + Anpassung an die neue HTML-Vorlage)

Tala Khazé

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Caesul || Meutenmitglied
2

Re: Iniuria - Cursed to Live am 2011-09-04, 15:23

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