Saoirse Ti-it // -`freiheitsliebender Eisvogel´-

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Ti-it

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Goris || Welpe
Allgemeines:

Name:
Saoirse (sprich: Sa-ii-tsche)

Ganzer Name:
Saoirse Lentan can Kyrill

Spitzname:
Ti-it

Alter:
8 Monate

Geschlecht:
Fähe



Familie:

Eltern:

Mutter:
Kyrill (unknown)
Vater:
Lentan (R.I.P)

Geschwister:
Bria (f ~>R.I.P)
Labres (m ~>R.I.P)
Bán (m ~> unknown)
Iniura(f~> unknown)

Gefährte:
zu jung
Welpen:
zu jung


Aussehen:
Bisher, wie soll man sagen, sah sie nicht spezieller aus, als man bei achtmonatigen Welpen erwartet. Im Gegenteil, nichts besonderes im Großen und Ganzen, ziert ihren mageren Leib. Die Überproportion von Pfoten und Kopf gehen bereits deutlich zurück und nur die typische Magerheit lässt ihre Rippen teilweise hervorstechen. Ebenso typisch ist der hartkantige Kopf und ihre Größe. Für ihre paar Monate ist sie weder zu groß, noch zu klein. Ihr Blick mag recht markant erscheinen, da sie stets einen forschenden, missbilligenden Gesichtsausdruck den ihrigen nennt, doch ist das nicht zwingend typisch für sie, da sie genauso oft noch in welpenhaftes Entzücken gerät und ihr arroganter Blick zu einer Masse von völliger Überraschung und Eifer schmilzt. Nein, etwas Besonderes zeichnet sie noch nicht aus...Erst später, nach mindesten zwei Fellwechseln wird das gestromerte Fell sichtbar sein, ihre Hartkantigkeit wird auch dann nicht verschwunden sein und ein Zeichen ihrer selbst darstellen, doch bis dahin...bis dahin war sie ein Punkt in der Masse, ein normaler Punkt in der Masse.


Now:


Between Youngster & Adult:




Fellfarbe:
gemischt;
helles, fast weißes Bauch- und Kehlfell, sowie Unterkiefer; Läufe ebenso noch sehr hell. Eine hell- mittelgraue Farbdecke über den Rücken, bis zu den Oberschenkeln, ebenso graue Gesichtsmaske. Ohren nougatbraun, wie Stirn und den Übergang an den Läufen, zwischen Grau und Weiß.

Augenfarbe:
grau-gelb



Charakter:
Unausgegoren ist ihr Charakter bisher. Noch hat sie mindestens ein Jahr vor sich, um Festigkeit und Gewohnheit in sich zu bekommen, doch bis dahin dauerte es ja noch eine Weile... Ti-it ist eine kleine stolze Persönlichkeit, die ebenso deutlich sagt, wenn ihr etwas nicht passt und ungewollt ist, wie sie auch mehr oder minder ohne Murren sowohl Kritik wie Tadel hinnehmen kann. Der Kindskopf beharrt mehr als einmal auf seine „Eigenständigkeit“ und versucht nur, wo sie kann auch diese durchzusetzen. Dadurch hat der Welpe einen temperamentvollen Hauch, der leicht abgeschwächt und umgewandelt wird, wenn man weiß, wie man mit der Jungwölfin umgehen muss. Ihrer Vorgeschichte wegen, hat sie sämtliches Vertrauen zu Autoritätspersonen verloren...vollständig? Nein, alleine tiefgreifender Instinkt lässt sie zu älteren Wölfen hochschauen...Nur sollte gesagt werden, dass Rebellion in ihr Platz hat, wenn sie mit konsequenter Rangfolge behandelt wird. Aber schließlich muss sie auch das lernen...Vertrauen, vertrauensvolles Folgen. Die kleine Wölfin hat noch nicht in ihrem Schädel bekommen, dass Vertrauen Arbeit bedeutet und die Welt ihr nicht offen zu Pfoten gelegt wird, um just ihr ihren Willen zu stillen. Bisher schien ihr diese Art und Weise richtig, man kann schließlich nur eine Zeitlang alleine sein, wenn man egoistisch und arrogant angehaucht ist. Nun, aber das ist schließlich nicht alles, was sie geprägt hat. Ti-it, so will sie genannt werden, nicht Saoirse. Ti-it, der Eisvogel, dass will sie sein. Eine Winzigkeit in einem Makroorganismus, aber dennoch überlebens-, willenssicher. Und sie will genauso mutig und sicher sein, wie die kleinen blauen Vögel. Sie will dem Wolf genauso überheblich und so...furchtlos in die Augen schauen, wie seinerseits einer der winzigen Fischer ihr in die Augen geschaut hat. Diese Züge sind bei ihr schon deutlich. Schmerz und Kummer werden heruntergeschluckt, und selbstgestellte Aufgaben erst beendet, bevor sie es sich selbst erlaubt vor Schmerz zu wimmern. Und dazu hat sie schon einige Male Übungsgrund gehabt... Trotz ihrer leicht bissigen Art ist sie genauso schnell für Geschichten und Wissenswertem zu haben. Man muss nur ansatzweise das Wort Vogel in seinem Satzbau integrieren und man wird die Klette nicht mehr los. Ja, Ti-it ist ,wie es für ihr Alter möglich ist, selbstsicher und tapfer genug um die kleinen Niederlagen des Alltages zu überstehen...und sie ist auf dem besten Wege auch zu lernen, was Treu und Loyalität bedeutet.

Stärken:
+ihre Beharrlichkeit
+ihr Durchsetzungsvermögen
+teilweise Einsehen von Schwächen
+wie für sie möglich, willensstark
+versucht bereits jetzt orientiert und recht ernst durch die Welt zu gehen
+lässt sich selten einschüchtern
+alles andere als leichtgläubig

Schwächen:
+ will noch zu oft ihren Willen durchsetzten und hat noch nicht den Grad erreicht, der zu entscheiden hat, ob man den Willen durchsetzt oder sich selbst überzeugen lässt
+Hang zur Einzelgängerei
+übervorurteilt oft
+ist impulsiv immer zu erst dagegen, bevor sie dafür ist
+manchmal zu zänkerisch veranlagt
+Respektfrage muss dringend mit ihr besprochen werden...sie besitzt keinen Respekt vor anderen
+manchmal zu extrem misstrauisch


Vorlieben:
+Wasser, kleine, klare Bachläufe
+Vögel: Wasseramseln, Eisvögel, Bussarde; sie liebt sie inständig, diese Tiere, die die Luft schmecken dürfen
+höhergelegene Ort; je mehr sie von der Welt überblicken kann, desto faszinierter und sicherer fühlt sie sich
+Rennen; Wind um die Ohren und sie ist glücklich
+Herbst; sie hat ihn nur einmal erlebt, mit ihren Geschwistern und Eltern und sie liebt diese bunte Zeit, selbst der Frühling ist nichts dagegen, den sie gerade beginnt zu entdecken

Abneigungen:
+Besserwisserei, dass sie es selbst zu oft ist, hat man ihr bisher noch nicht gesagt
+Sommer, ihr erster Sommer, war ihre Geburtsjahreszeit und sie hasst diese drückende Schwüle, vielleicht ändert sich das noch, wenn sie den nächsten Sommer mit der Bewegungsfreiheit einer Jährigen sieht, statt mit der Plumpheit eines Neugeborenen bis 3-monatigen Welpen
+Enge, es raubt ihr die Luft zum Atmen und sie braucht ihre Luft
+Naivität; Ti-it ist in der Phase eines Jungwolfes, in der sie sehr zum Erwachsenen strebt, aber noch zu viel Kindlichkeit besitzt und wie jedes andere Jungtier auch, hasst sie diese Naivität in jüngeren und älteren, da sie diese selbst noch in sich hat und mit dessen Dasein noch hadert.


Geschichte:

Oh ja, ihre Geschichte, eine Vielzahl an Ungereimtheiten . Schließlich ist Frühlingszeit, und sie ist erst acht Monate? Das hieße, sie wäre letzten Sommer zur Welt gekommen, im Spätsommer. Seltsame Begebenheit aber durchaus nicht unmöglich. Die vorhergehenden zwei Jahre waren schlecht für Ti-it’s Eltern gewesen. Ein zu kalter Winter, so heftig klirrend und hungernd, dass ihre Mutter alles andere im Sinn hatte, als läufig zu werden, davon ganz abgesehen, dass das komplette Rudel wichtigere Dinge im Kopf hatte. Massen an Schnee haben das Rudel eingekesselt, Massensterben den Winter bestimmt. Und um das besser zu machen, ist die Alphawölfin (sprich Sao’s Mutter) nicht bereit gewesen, um die neue Generation zu gründen. Mögen die Gründe bei der immensen Nahrungsknappheit oder ihrem Alter liegen, denn mit acht Jahren war sie durchaus schon nicht mehr die jüngste und empfänglicher für Störrungen im Wetter. Ja, nicht dumm und durchaus berechenbar, hat sie dieses eine mal zwei junge Fähen stillschweigend ihre Ranzzeit austragen lassen. Und beide wurden schwanger. Vielleicht hat es Ti-it’s Mutter gewusst, vielleicht nicht, doch beide Würfe waren sowohl verkrüppelt und unterernährt, wie Totgeburten. Jedenfalls hatte Kyrill im nachfolgendem sehr späten Frühling zwei Kontrahenten weniger, da die jungen Mütter das Rudel verließen, teils aus Kummer, teils aus Scham und Wut, da man es der Rudelmutter anhängte. Die Zeit für Kyrill kam im April, an sich viel zu spät, um die Jungen sicher durch den Winter zu bringen, doch vollständige Hoffnungsträger, da das stark dezimierte Rudel dringend Nachwuchs brauchte. Somit wurde Ti-it im Juli als Saoirse –Kyrill ca Lentan geboren und mit ihr ihre drei Geschwister, noch eine Fähe und zwei Rüden. Der Sommer holte die Extreme des Winters nach und war ebenso heftig, wie seinerseits die Kälte. Jedoch war Hitze nicht halb so schlimm, wie es Schnee und Nahrungsknappheit möglich gemacht hatten. Angeschlagen von der Todesjahreszeit waren die Wölfe viel schneller und die ersten, die dünneres Fell hatten, als eigentlich gut war, selbst für einen normalen Sommer. Es war aber kein NORMALER Sommer. Diese schnelle Anpassung konnte man von der Rudelbeute nicht behaupten, obwohl sich sämtliche Flora und Fauna darunter wand, endlich anpassungsfähige Linderung zu bekommen...Kurz: Ti-it’s erste Monate waren eine Zeit der Fülle, der Sattheit und der Trägheit. Der späte Frühling ließ sämtliche Jahreszeiten sich arg verschieben und der erste Bodenfrost kam erst im November, wo er Jahre zuvor schon im September seine Finger nach dem Wald und dem Tal ausgestreckt hatte. Somit kamen sie alle durch, der komplette Wurf...

Und das nächste Unglück kam. Ti-it’s Rudel war Schicksalsgebeutelt und viel zu stolz und zu gelassen, um ständig in Furcht um die Welt und ihre Macken zu sein, eine Eigenart, die man bei Ti-it als allgemeine Hochmut und willenstarker Zähheit erkannte. Ja, das nächste Unglück kam, oder wie Kyrill sagen würde, die nächste Prüfung, ob das Rudel denn würdig war. Oh, alles kam spät dieses Jahr, nur auch dieses Mal, ließ der Winter es sich nicht nehmen... Bodenfrost im November, na und? Der Winter war im Dezember da, mit einem Unterschied von heute zu morgen von mehr als dreißig Grad. Und das Tal wurde zum Verhängnis für das Rudel. Berge, ja Berge waren das Problem, nicht die Kälte. Das Gestein, die äußersten Schichten, der äußersten Schicht, barst unter der plötzlichen Gefrorenheit, unter dem vehementen Druck, der allmächtig und ohne die Ruhe und Langsamkeit einer Schneedecke und langsamen Sinken der Temperatur. Ti-it’s Rudel starb von einer Nacht zur andern, das Rudel starb, nicht die Wölfe... Es spaltete sich in Splitter, als die Dunkelheit von Felsbrocken und Getöse noch dunkler wurde und gen Boden, gen Tal niedergeworfen wurde. Ti-it sah ihren Vater zerquetschen, sah, wie ihre Schwester quietschend überrollt wurde, wie die Lawine ein grossteil der Altwölfe überrannte...Ti-it sah viel und vergaß ebenso viel wieder. Einer der jüngeren Wölfe und ihr Bruder Bán schlossen sich ihrem schmerzhaften Heulen an und verschwanden in der Dunkelheit.

Ja, sie brachen zu dritt auf, hektisch und im Alptraum...und nun war sie alleine...Frühlingsluft um die Schnauze, der Geruch von Moos und Kiefern um sie herum. Vielleicht erzählt sie, was mit ihrem Bruder und dem jungen Altwolf passiert war, obwohl zu sagen wäre, dass ihr Bruder noch lebt, hoffte sie inständig, während der Altwolf nicht mehr unter den Lebenden war... Ti-it war alleine, nicht lange, als sie auf dieses neue Rudel stieß, oder eher dem Revier, denn seine Inhaber hatte die junge Fähe noch nicht zu Gesicht bekommen. Es war ein langer und rasanter Weg, denn die Berge, welche die Drei hungernd überquert hatten bot nicht genügend Nahrung, sodass Tempo ihren Weg noch weiter werden ließ und jetzt war sie hier...Ein kleines, arrogantes Geschöpf, was in Gefahr keine Angst und Furcht kennen gelernt hatte, sondern als Gewöhnlichkeit im Alltag.

Ja und auch sie durfte Überraschung erleben, Überraschung, Erstaunen und Wunder der Welt. Sie sagte, sie sei alleine? Nun, die Familie ist wieder gewachsen. Wahrlich ein Wunderwerk, denn Vergangenheit lässt sich am besten mit Verwandten teilen und gerade dieses Glück ist ihr zuteil geworden. Was ich meine? Nun, Ti-it traf auf ihre Schwester, ja, auf ihre Schwester! Den gleichen Weg hatte diese wohl genommen und auch nicht alleine. In Begleitung einer älteren Fähe darf Ti-it noch einmal erleben, was Geschwisterliebe ist, und was es bedeutet Familie zu haben....Seltsam, oder? Aber vielleicht auch ein wenig gerecht.



Zuletzt von Ti-it am 2009-04-06, 11:41 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

Tala Khazé

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Caesul || Meutenmitglied

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