Fenris || schuldloser Feind

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Fenris

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Caesul || Meutenmitglied
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Fenris || schuldloser Feind am 2011-03-25, 18:30

Fenris || schuldloser Feind
Bild von Fenris

Allgemeine Daten – Persönliches auf einen Blick


Name
Fenris


Titel
schuldloser Feind


Geschlecht
Rüde


Bedeutung
Fenris || schuldloser Feind
Ich nenne mich selbst „schuldloser Feind“. Ich wurde als etwas anders dargestellt, als ich tatsächlich bin, und nun muss ich damit leben. Langsam bin ich dabei, mich in mein Schicksal zu fügen. Vielleicht bin ich auch wirklich langsam ein schuldiger Feind.

Spitzname
Ich wurde nie bei einem Namen gerufen, der nicht Fenris lautete oder etwas freundliches bedeutete. Heute flüstert man mir nur noch den Namen Mörder hinterher.

Alter
4 Winter

Vier Jahre in einem Leben, dass ich schon lange nicht mehr führen will. Die Winter verstreichen und die warmen Monate sind nicht viel mehr als das kurze aufleuchten einer schöneren Zukunft. Mein Leben bedeutet mir wahrlich nicht viel, denn ich wurde in eine Form geprügelt, die niemals für mich bestimmt war. Nun lebe ich in ihr und versinke in der Kälte.

Rasse
Tundrawolf

Nicht mehr, als ein bedeutungsloses Wort. Jeder einzelne, wo er auch geboren sein mag, kann zu einem Monster und Mörder werden und es ist allein der Körper, der dir vorherbestimmt ist. Mir wurde ein starker und mächtiger Körper geschenkt und ja, ich sehe ihn als Geschenk – als eines, dass ich zu gebrauchen weiß.

Herkunft & Familie – Sie haben mich geprägt und geformt

Herkunft
Ich weiß schon selbst nicht mehr, woher ich eigentlich stamme. Jedenfalls habe ich kein Zuhause mehr, oder einen Ort, an den ich gerne zurückkehren würde. Ich habe das Revier in dem Moment hinter mir gelassen, als ich mich abwendete und ich weiß nicht mehr wohin ich gehen müsste, um zurück zu kehren. Wenn ich versuche mich zu entsinnen, wirkt alles wie in einem dichten Nebel. Verzerrt und verblasst, wie Spiegelbilder auf der aufgewühlten Oberfläche des Wassers.

Geburtsrudel
Vielleicht sind sie inzwischen schon alle tot, ich weiß es nicht. Mein Bruder wird aus dem friedvollen Rudel eine Bande von Dieben und Verrätern gemacht haben. Sie hätten eine Familie für mich sein müssen und meinen Worten Glauben schenken müssen, aber sie taten es nicht. Es war der Zeitpunkt, in dem ich in die Fänge meines Inneren Dämons gestoßen wurde und ich werde es auch zum Beginn des Untergangs für mein Rudel machen. Das Monster wird an den Ort seiner Geburt zurück kehren und dann wird es nur einen Grund meiner Rückkehr geben – Rache und Vergeltung.

Vater
Alo
Ein starker und beeindruckender Rüde. Er war mein Vorbild, egal ob es um körperliche oder geistige Stärke ging. Gerechtigkeit und Mut, das zählte bei ihm besonders und vielleicht verlangten genau diese Tugenden meinen Verstoß aus dem Rudel. Alo war einer der wenigen Wölfe, die ich jemals respektiert habe, aber schlussendlich hat er mich genauso verraten, wie alle anderen. Auch er stellte sich gegen mich, seinen Sohn.

Mutter
Senja
Sie war meine Beschützerin. Ihr eigenes Leben bedeutete ihr nie so viel, wie das ihrer Jungen und ihres Rudels. Einem hungrigen Bären hätte sie sich entgegengestellt, um damit andre zu verteidigen, aber als ich sie am Meisten gebraucht hätte… wandte sie sich ab und ihre enttäuschten Augen sahen durch mich hindurch, als sei ich ein Schemen in der Nacht.

Geschwister
Larana (tot)
Die gute Seele an meiner Seite, die mich verfolgte wie ein Schatten. Oft schaffte nur sie es, mich von meinen düstersten Gedanken abzubringen. Wenn ich an die wenigen schönen Momente zurück denke, kommt sie in jedem einzelnen vor. Sie konnte in meinen Geist blicken, sah immer hinter den Schleier und meine Welt brach zusammen, als sie den letzten Atemzug tat. Wenn ich mir je etwas wünsche würde, dann wäre es, dass unsere Schicksale vertauscht wären. Dann wäre ich es, dem der Verräter die Knochen gebrochen und das Leben geraubt hätte.
Askoog / die Schlange (2 Jahre älter als Fenris)
Die Schlange… er hatte früher für mich einen anderen Namen und die anderen nennen ihn auch anders, aber für mich wird er immer diesen Namen tragen…
Er ist die Dunkelheit in meinem Leben. Der Wolf, der meine Seele verstümmelte und der das Monster in meinem Inneren erweckt hat.

Gefährte
Ich habe noch nie geliebt, denn ich habe noch keine Fähe gefunden, der ich mein Leben gerne schenken würde. Glücklich sein… Das würde daraus entstehen… Welche Wölfin würde sich auch mit einem Abtrünnigen einlassen und für wen würde ich mich selbst in den Schatten stellen? Die Welt ist zu groß und mein Leben zu kurz, dass ich eine Suche beginnen würde.

Nachkommen
Wäre ich dazu geeignet Welpen zu erziehen? Ich bezweifel das stark.

Aussehen – Mein Spiegelbild

Aussehen
Fenris ist ein großer, kräftiger Wolfsrüde, der einem Respekt einflößen kann, wenn man ihm begegnet. Sein graues Fell zieht sich in den verschiedensten Schattierungen über seinen muskulösen Körper. Am Bauch ist es etwas heller und am Rücken schon so dunkel, dass sich eine schwarze Linie über seinen Rücken zieht. Besonders in der Zeit des Fellwechsels kann man sehen, wie sich auch die Farbe des Deckhaares leicht verändert. Im Winter gleicht es fast schlammigem Schnee und im Sommer kann man den dunkleren, staubfarbenen Pelz nur schwer im Unterholz ausmachen.
Er ist hoch gebaut, wirkt dabei aber in keinster Weise in seinen Proportionen unverhältnismäßig. Seine Läufe sind lang, stark gebaut und ziemlich sehnig und sie ermöglichen ihm das Rennen über weite Strecke, ohne dabei die geringste Spur von Ermüdung zu zeigen. Er hat eine lange, buschige Rute, die er meist stolz erhoben trägt und in seinem Denken fast nie zwischen die Beine klemmen musste. Der Rüde ist stolz auf sein Aussehen und seine Statur, denn sie zeigt, dass man ihm den gebührenden Respekt entgegenbringen muss, oder die unangenehmen Konsequenzen tragen muss. Sein Rumpf ist breit und stark und offenbart die Kraft die dahinter steckt und den Kopf hebt er oft erhaben oder arrogant nach oben. Sein Gesicht ist fein geschnitten und zeigt jedem, der hinein blickt, wie schön er eigentlich ist. Würde er sich anders benehmen, so wäre er wahrscheinlich der Traum jeder Fähe und allein dieser Gedanke, das pure Wissen über sein Aussehen, gibt ihm eine enorme Befriedigung.
Erst der Blick in seine Augen, die meist abweisend und herzlos wirken, schreckt viele ab. Es ist gar nicht so sehr die respekteinflößende Statur, wie das Glimmen seiner Augen, das vielen verrät, was er gerade denkt und fühlt. Sie haben die Farbe von hellem Bernstein und fügen sich gut in das schöne Gesicht ein, doch zeigen sie nicht oft Freundlichkeit und Barmherzigkeit.
Bild von Fenris


Abmessungen
Schulterhöhe: 89 cm
Körperlänge: 150 cm
Gewicht: 67 kg


Augenfarbe
Helles Bernstein


Fellfarbe
Grau – die Farbe des Staubes


Charakter – Hinter dem Schleier

Charakterzitat
Der Bevor Du urteilen willst, über mich oder mein Leben…
lebe in meinem Sein und laufe meinen Weg,
durchlaufe die Straßen, Berge und Täler,
fühle die Trauer, erlebe den Schmerz und die Freuden…
…und urteile erst DANN über mich.

Charakter
Mörder! Wir hassen dich! Verlasse das Rudel ohne dich auch nur umzudrehen, sonst wirst du unsere Zähne an deiner Kehle spüren.
Diese Worte kann Fenris hören, wenn er seine Augen schließt und sie verfolgen den Rüden, seit er sich abgewandt hat, wie ihm befohlen. Seit dieser Zeit ist er allein unterwegs, allein sich selbst überlassen, wurde zu einem Einzelgänger. Die “Andern”, wie er Wölfe nennt, haben Furcht vor ihm und den Legenden, die ihm vorauseilen. Ein Verräter, ein Mörder, so wird er genannt und manchmal, wenn er in der Dunkelheit allein ist, glaubt er diese Worte fast selbst und ist dabei, genau zu dem zu werden, für den die Anderen ihn auch halten. Fenris ist stark und geschickt und ist niemand der sich gerne unterordnet. Er sagt von sich selbst, dass er nie in ein Rudel passen wird und sein Platz allein irgendwo im Nichts ist, aber in Wirklichkeit hat er nur niemanden mehr gefunden, bei dem sich das Kämpfen gelohnt hätte. Er hat nie in seinem Leben gerne Hilfe angenommen und in letzter Zeit hätte es auch niemanden gegeben, der ihm welche angeboten hätte. Er ist zu einem Schatten der Nacht geworden und die Missbilligung der Anderen hat ihn geprägt. Fenris ist ein misstrauischer Rüde und nie würde er freiwillig Schwäche zeigen. Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit von fremden Wölfen macht ihn argwöhnisch und bringt ihn dazu, sein Gegenüber nur noch genauer im Auge zu behalten. Er ist schnell gereizt und macht dann auch keine große Sache daraus, von seinen Zähnen Gebrauch zu machen.
Der Rüde ist eitel und stolz. Er schaut auf andere von oben herab und noch ist ihm das auch nie falsch vorgekommen. Er ist sich seines Aussehens und seiner Stärke durchaus bewusst und er macht kein Geheimnis daraus. Den Geschöpfen in seiner nahen Umgebung Geborgenheit geben… Auch jenen, die schwächer sind als er? Das musste er nie lernen und er sorgt nicht selten dafür, dass sich sein Gegenüber schlecht fühlt. Schlecht und wertlos und nicht gut genug, um neben ihm, Fenris, sein Dasein zu bestreiten. Es bereitet ihm sogar eine enorme Befriedigung, anderen seelischen oder körperlichen Schmerz zu bereiten. Für ihn ist es oft die einzige Art von Kommunikation und er bedauert in keinster Weise, was er anderen antut und genauso wenig, wie er selbst bereut, zeigt er Gnade.
Auf Fremde wirkt er kalt, unnahbar und arrogant und dies ändert sich oft auch nicht, wenn man für eine längere Zeit seine Gegenwart genießen darf. Er sieht meistens keinen Sinn darin, sich anderen offenherzig und freundlich zu zeigen, wenn er nicht so empfindet und fühlt. Eins ist er nämlich nie gewesen: unehrlich und ein Lügner, wenn es um seine Beziehung und Einstellung zu fremden Wölfen geht. Diese Charaktereigenschaften hasst er noch mehr, als übertriebe Höflichkeit, oder wenn jemand versucht, ihm Honig ums Maul zu schmieren. In solchen Wölfen lauert nach seiner Meinung nämlich die wirkliche Gefahr und er hat auch sehr gute Gründe so zu denken.
Wenn man Fenris begegnet, dann sollte man denken, dass er viel älter ist als es der Wahrheit entspricht. Man könnte meinen, dass eine Seele in so wenigen Lebensjahren keinen großen Schaden genommen haben kann, dass die Wunden schnell wieder heilen aber der gezeichnete Rüde glaubt selbst nicht daran. Das ist auch vielleicht genau der Grund, warum er auch keinen Gedanken an die Zukunft verschwendet und ihm nicht in den Sinn kommt, dass diese auch positiv verlaufen kann. Fenris hat sich in seine eigene Welt zurück gezogen, nagt an den Narben in seiner Seele und in seinem Herzen und lässt nichts an sich heran. Wunden können wieder heilen? Der Schleier hinter seinen Augen ist dabei, sich vollends zu schließen. Das Monster in seinem Inneren dürstet nach Dunkelheit und er hat, außer seiner jetzigen Lebensweise, nichts gefunden, was den Durst stillen kann.


Stärken
  • Widerstandsfähigkeit
  • Selbstbewusstsein
  • Hält fest, woran er glaubt
  • guter, ausdauernder Kämpfer
  • körperliche und geistige Stärke
  • Mut und Unerschrockenheit


Schwächen
  • Zu anderen Vertrauen fassen
  • Von Fremden helfen lassen
  • Unterwirft sich nicht gerne
  • Zurückgezogenheit, Einsamkeit
  • Leicht reizbar, kriegerische Ader
  • Arroganz, Stolz, seelische Kälte


Vorlieben
  • Überlegenheit, Stärke
  • Kämpfe, Streit und Blut
  • Ruhe und Einsamkeit
  • Respekt und Akzeptanz
  • Sturm und Unwetter


Abneigungen
  • Voreingenommenheit
  • Respektlosigkeit (gegen ihn)
  • heiße und schwüle Tage
  • Hinterhältigkeit, Lügen
  • Niederlagen, Hilflosigkeit


Vergangenheit – Durchlebte Zeiten

Vergangenheit
Man lebt nichts weiter als einen Traum. Das Leben… Es hat nichts Zauberhaftes. Es ist genau wie die Welt: grausam und ungerecht. Ich weiß es, denn ich bin aufgewacht. Aufgewacht und in einem Albtraum gelandet. Merkt es euch, ihr Narren. Ihr werdet nicht liebevoll wach geküsst. Ihr werdet aus dem Traum gerissen und alles was euch bleibt ist die kalte, graue Welt. Dies und ein entsetzlicher Hass.
„Schutz und Geborgenheit… Das war mein Leben, als ich noch nicht auf eigenen Beinen stehen konnte, als mein Leben noch in Ordnung war.“
Fenris war behütet aufgewachsen und hatte mit seiner Schwester Larana, die im selben Wurf wie er geboren wurde, eine schöne Kindheit. Sorglosigkeit war das. Ein schönes und unbekümmertes Leben. Er kannte keine großen Sorgen, außer wenn die Mutter vielleicht nicht einmal schnell genug von der Jagd zurück kehrte. Es waren nur solch kleine Probleme, die ihn belasteten. Der aufgeweckte Welpe war lebensfroh und er liebte die Spiele mit seiner Schwester. Er konnte den ganzen Tag mit ihr tollen, ohne dessen müde zu werden. Ja, er liebte sein junges Leben und wenn er heute zurück denkt… Ihm kommt es vor, als hätte er damals einen Traum gelebt. Mit dem Rest des Rudels arrangierte er sich. Er war nie der Typ, der sich in den Mittelpunkt drängte und lieber blieb er im Hintergrund. Die Meute mochte ihn genau deswegen – so dachte er zumindest – denn niemals war er aufdringlich, oder unhöflich. Seine Mutter Senja war seine Beschützerin und Alo sein Vorbild. Nur einen dunklen Fleck gab es in diesem Bild, einer perfekten Familie. Das Geschöpf, das ihn aus dem Leben riss, die Seifenblase platzen und den Albtraum beginnen ließ. Fenris Bruder, den er später nur noch Askoog – die Schlange – nannte, war sein Schicksal. Ein großer und starker Rüde, der das Rudel nie verlassen hatte und Fenris zu dem werden ließ, der er heute ist. Askoog selbst sagte nur, dass er nie den Wunsch gehegt habe, ein eigenes Rudel zu gründen, aber Fenris und Larana kannten den wahren Grund. Die Schlange war durchtrieben, hinterhältig und versuchte bei jeder sich bietenden Möglichkeit Streit zu bringen und das Rudel auseinander zu treiben. Er wollte seinem Vater Alo, dem Amarun, die Position rauben und dafür sorgen, dass das Rudel ihm folgte. Er wollte durch falsche Aussagen dafür sorgen, dass die Anderen das Vertrauen zu Alo verloren und er als der strahlende Held hervorgehen konnte.
Die beiden jungen Wölfe verstanden nicht, wie das Rudel ihm auch nur ansatzweise vertrauen konnte. Man konnte ihn mit ein wenig Abstand leicht durchschauen, aber die anderen waren wie geblendet. Überzeugt von dem starken Rüden, folgsam bei dessen Anweisungen. Sobald Fenris und Larana alt genug waren, um sich selbst zu versorgen und für sich selbst einzutreten, versuchten sie die Hinterhältigkeiten der Schlange aufzudecken und betraten damit ein Pflaster, dem sie nicht gewachsen waren. Askoog war von Natur aus ein bösartiger Zeitgenosse, aber er würde weiter gehen, als die Beiden gedacht hatten.
„Blut… Alles war voll Blut. Es tropfte von seinen Zähnen und in seinen Augen lag nichts als Hass. Larana lag vor ihm auf dem Boden, der Blick starr und leer. Die Welt brach zusammen und fügte sich nicht mehr zusammen. Mein Traum war vorbei. “
Askoog zeigte ein gehässiges Grinsen, nicht die Spur von Bedauern zeigte sich bei ihm und dann sah Fenris ihn schneller über sich, als er ahnen konnte. Blitzende Zähne an seinem Hals und dann Dunkelheit.
„Der Tod soll friedlich sein, also habe ich auch keine Angst vor ihm. Ich habe dem Tod ins Auge gesehen, mit ihm gespielt und ich lache ihn an, wenn er mir wieder begegnet.“
Getuschel war zu hören und leises Knurren. Fenris war sich sicher, dass sie die Schlange bei dem erwischt haben, was er getan hat. Ihn endlich durchschaut haben und ihn nun töten würden… sein Leben beenden, wie auch Larana ihres verloren hat. Dann packten spitze Zähne seinen Nacken und Fenris sah sich der aufgebrachten Meute gegenüber. Askoog hielt ihn fest im Griff, seine Geschichte hatte er bereits erzählt. In blindem Hass soll Fenris seine Schwester ermordet haben und danach auch auf seinen Bruder losgegangen sein, der ihn aber überwältigt hat und das Rudel zusammen rief.
Auf zitternden Beinen stand der Rüde in der Mitte der blitzenden Zähne. Niemand hatte einen Grund, der Geschichte der Schlange nicht zu glauben und jeder kannte Fenris zurückgezogene Art. Er war nie so beliebt wie seine Schwester oder sein Bruder und er stand da, befleckt mit Blut und seine Augen blickten in die enttäuschten und entsetzten Gesichter seiner Eltern. Niemand glaubte ihm, niemand wollte wissen was er zu sagen hatte.
„Mörder! Wir hassen dich! Verlasse das Rudel ohne dich auch nur umzudrehen, sonst wirst du unsere Zähne an deiner Kehle spüren.“
Viele Monde streift der Rüde nun schon allein durch die Welt… durch seine eigene Welt. Ein Verstoßener, der nicht stark genug war um sich, seine Schwester und seine Familie zu schützen. Vielleicht hat die Schlange noch mehr Leben gefordert. In Fenris Sicht war er selbst wirklich ein Mörder, weil er nichts gegen Askoog ausrichten konnte. Er schwor sich, nie wieder einen Kampf zu verlieren und bis jetzt ist er auch keinem Wolf begegnet, der sich in einen Kampf gegen den “Mörder” gewagt hätte. Er ist geprägt worden. In eine Form, die nicht für ihn bestimmt war, aber die Welt machte ihn immer härter. Er bestrafte sich selbst, da er glaube, für Laranas Tod die Schuld zu tragen. Er fing an sich zu verabscheuen und er versank in seinem Groll gegen alle anderen. Ihm war es zuwider, wenn er Freude und Glück ertragen sollte. Wie konnten die anderen genießen, wenn seine Schwester tot und seine eigene Seele zerrissen war? Er würde selbst als Richter wirken, das schwor er sich, und das Spiel von nun an leiten. Er würde allen zeigen, wie grausam das Leben war. Er würde selbst dafür sorgen, dass alle verstanden, wie es ihm erging.
„Ich erkannte die Grausamkeit des Lebens und die Götter selbst schienen mit ihrer Unbarmherzigkeit auf mich herab zu lächeln. Nun verstand ich, wie das Leben wirklich war. Alles Schöne schien mit einem Schlag zerstört und mit grimmigem Entsetzen sah ich alles. Das Schicksal hatte es zu weit mit mir getrieben und ich schwöre bei Laranas Blut, dass ich das Leben selbst strafen werde. Die lebenden Geschöpfe werde ich aus dem Traum reißen, damit auch sie begreifen. Nur Rache stillt meinen Schmerz. Mit der Rache werde ich den Göttern beweisen, dass sie zu weit gegangen waren. “
Er dürstete nach dem Blut seines verdammten Bruders, aber dieser war unerreichbar. Also richtete er sich gegen andere. Ihm war es gleich. Er wollte andere den selben Schmerz erleiden lassen, den er durchlebt hatte. Das war seine Art, wie er für sich eine Gerechtigkeit herstellen wollte.
Fenris

Sonstige – Wichtige Fakten


Wunschrang
Baika


Abmeldung
Niemals würde ich diesen Rüden aus den Händen geben.


Der Spieler – Eine Seele im Wolfspelz


Name
Lukas


Alter
18

Erfahrung
Jop, hab nur noch nie in einem “richtigen” RPG-Forum mitgeschrieben. Ich bin auch in keinem anderen Forum aktiv.


Kontakt
PN steht jedem offen.

Regeln
Regeln gelesen, verstanden und akzeptiert? -Sonst wär ich nicht hier, also JA.



Zuletzt von Fenris am 2011-10-17, 15:33 bearbeitet; insgesamt 14-mal bearbeitet

Tala Khazé

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Caesul || Meutenmitglied
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Re: Fenris || schuldloser Feind am 2011-03-27, 12:16

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